henning gralla - surrealpine malerei zeichnungen fotografie
Henning Gralla - Malerei - Zeichnungen - Surrealpin
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aktuelle werke

 

Gefühle - lass die seele sprechen, male abstrakt.

 

Reaktion - emotion - gefühl - empfindung - ereignis - bewertung - reiz.

Diese begriffe hängen zusammen. Du kannst sie als eine 'ursache - wirkung - kette' sehen, hier allerdings umgekehrt. So kannst du dir abläufe in dir selbst entschlüsseln. Beobachte sie einmal!

 

In meinen bildern sind bisher alle gefühle sorgfältig verpackt. Ich male akribisch, genau und sorgfältig. 'Action-painting' hat bei mir bisher keinen platz, statt abstraktion brauche ich das gegenständliche, statt finger, hände, füße und spachtel nehme ich den feinen pinsel. Mein wählerischer verstand ist zwischen die emotion und das bild geschaltet.

 

In den aktuellen bildern gehe ich neue wege. Lass sie auf dich wirken.

 

 


das universum ist eine katze

das universum ist eine katze



2018

acryl auf leinwand

100 cm x 100 cm

Die katze – ein rätsel? Kein rätsel. Einfach nur sehr präsent, immer im jetzt. Katzen, die wild oder halb wild leben, zeigen wenig anhaftung, wenig bindung an den menschen. So erlebst auch du sie: sie kommen, wenn sie streicheleinheiten brauchen und sie gehen wieder, wenn sie wollen. Und wenn du vorher gehst? Hast du eine katze schon mal weinen, trauern sehen? Die katze zeigt uns den weg, den wir gehen können. Beobachte eine katze, wie sie auf dem feld vor einem mauseloch wartet. Sie ist vollkommen das warten. Sie kann beobachten, nur beobachten und ist ganz und gar im moment. Kannst du dir vorstellen, dass sie dabei an ihren fang von gestern denkt?
 

© henning gralla

la trahison de la raison

la trahison de la raison



2018

(hommage à Magritte) acryl auf leinwand

100 cm x 130 cm

Ich übernehme mit der schrift den duktus des bildes von René Magritte „la trahison des images“ - der verrat der bilder, auf dem eine pfeife abgebildet ist mit der unterschrift „'ceci n'est pas une pipe“ - das ist keine pfeife. Gemalte gegenstände sind natürlich nicht die echten gegenstände. Ich gehe noch weiter: das gesamte universum, so wie wir es wahrnehmen, ist ein produkt unseres geistes, unseres verstandes. Es ist ein irrtum, dass die dinge real sind. Sie scheinen uns zu sein wie sie sind, weil unser geist seit jahrtausenden darauf konditioniert wird. Manchmal läuft das programm etwas schief. Das merkt man sehr einfach, wenn man sich mit einem 'farbenblinden' über rot und grün unterhalten will. Sein geist ist eben etwas anders konditioniert. Und so ist mein bild zu verstehen: „Ceci c'est une pipe … si tu veux“ - das ist ein pfeife, wenn du es willst. Wenn du also in der anordnung der sterne die umrisse einer pfeife erkennen willst, dann ist das für dich die darstellung einer pfeife. Trotzdem hat dein geist dich verraten: es ist nicht nur keine pfeife, es ist noch nicht einmal das bild einer pfeife. Es ist nichts, weil da, wo eine pfeife sein sollte, die leinwand schwarz ist.
 

© henning gralla

v1

v1



2017

acryl und blattgold auf leinwand

100 cm x 130 cm

'V1' ist ein rätselhafter titel und soll es auch bleiben. Das bild ist 'beginn' einer triologie. Das thema hat etwas mit einem wichtigen teil meiner persönlichen entwicklung zu tun. Daher ist ein gutteil des bildes abstrakt, ungegenständlich. Denn im abstrakten habe ich die chance, freigesetzte gefühle direkt auf die leinwand zu bringen. In dem moment, in dem ich konstruierte formen verwenden, setzt der verstand ein und schon sind die gefühle gefiltert oder kanalisiert. – Tauche ein in das bild und schaue darauf, welche gefühle es in dir erzeugt. Und wo spürst du sie?
 

© henning gralla

ohne titel

ohne titel



2017

acryl und silberpigment auf holz

50 cm x 50 cm

Bei diesem bild möchte ich dir volle betrachtungsfreiheit geben. Ich enthalte mich jeder interpretation. Das bild hat für seine vollendung mehr als ein jahr gebraucht und ist in zwei schritten entstanden. Alles geschieht intuitiv, aus dem gefühl heraus. Etwas ist in mir und es will heraus. Wenn du das bild betrachtest gehst du umgekehrt vor: Du siehst einen ausschnitt, was macht er mit DIR? Wo im körper spürst du etwas?
 

© henning gralla
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